Wir sind heute stolz, bekanntgeben zu können, dass Devolutions UniGetUI übernommen hat, und damit ein neues Kapitel für das Projekt und sein künftiges Wachstum aufschlägt.
UniGetUI bleibt unter der MIT-Lizenz als Open Source-Software verfügbar. Was sich ändert, ist der Umfang des Supports und die langfristige Unterstützung, die dahinter steht.
Das ist keine Abkehr von dem, was UniGetUI ausmacht. Es ist eine Investition in das, was daraus werden kann.
Von einem Entwickler erstellt, von Hunderttausenden genutzt
UniGetUI gibt es, weil Martí eine echte Lücke im Windows-Ökosystem erkannt – und geschlossen hat.
Was als graphische Nutzeroberfläche für WinGet begann, entwickelte sich zu einer einheitlichen Schnittstelle für mehrere Windows Package Manager.
Die meisten Package Manager bieten leistungsstarke und gut gestaltete Kommandozeilen-Schnittstellen. Aber seien wir ehrlich: Wie viele Leute denken regelmäßig daran, einen Terminal zu eröffnen und manuell nach veralteten Packages zu suchen?
UniGetUI hat diese Dynamik verändert.
Bei der ersten Installation und dem Start von UniGetUI fällt oft auf, wie viele Anwendungen bereits veraltet sind. Dieser erste Aktualisierungszyklus kann einem die Augen öffnen. Sobald alles auf dem neuesten Stand ist, wird es deutlich einfacher, auf dem aktuellen Stand zu bleiben.
Durch die Bereitstellung einer zentralen, übersichtlichen Darstellung der installierten Software und der verfügbaren Aktualisierungen hat UniGetUI das Package Management von einer gelegentlichen CLI-Aufgabe in etwas Praktisches und Wartungsfreundliches für den täglichen Gebrauch verwandelt.
Martí hat keine Plattform geerbt. Er hat sie selbst geschaffen.
UniGetUI hat mittlerweile die Marke von 300.000 aktiven Nutzern pro Monat überschritten. Diese Größenordnung ist das Ergebnis einer klaren Vision, einer disziplinierten Umsetzung und beharrlicher Anstrengungen – vor allem dank eines Entwicklers, der einen Bedarf erkannt und eine Lösung entwickelt hat, die weltweit Anklang fand.
Verantwortung richtig skalieren
Software, die andere Software installiert und aktualisiert, genießt ein hohes Maß an Vertrauen im System. Mit mehr als 300.000 aktiven Nutzern pro Monat ist UniGetUI längst nicht mehr nur ein nützliches Hilfsprogramm – es ist Teil der operativen Infrastruktur vieler Nutzer.
Tools in dieser Position werden naturgemäß zu attraktiven Zielen für böswillige Akteure. Die Aktualisierungs-Pipeline, der Signierungsprozess, die Release-Workflows und die Infrastruktur müssen mit der für Unternehmen üblichen Sorgfalt behandelt werden.
Anstatt zu versuchen, diese wachsende operative Belastung allein zu schultern, hat Martí eine weitsichtige Entscheidung getroffen: Um die langfristige Nachhaltigkeit von UniGetUI zu sichern, ist er eine Partnerschaft mit einem Unternehmen eingegangen, das in der Lage ist, die nächste Phase des Projekts zu unterstützen.
Was Devolutions einbringt
- Ein engagiertes Sicherheitsteam
- Formale Prozesse für einen sicheren Entwicklungs-Lebenszyklus
- Strukturierte Verfahren zur Codeüberprüfung und -härtung
- Erfahrung im Betrieb vertrauenswürdiger Verteilungs- und Aktualisierungssysteme
Hier geht es nicht darum, Mängel zu beheben. UniGetUI wurde verantwortungsbewusst entwickelt und gepflegt.
Es geht darum, das Sicherheitsniveau an die Größe der Plattform anzupassen.
Schwerpunkte im Bereich Sicherheit
- Strukturierte Sicherheitsüberprüfungen des Quellcodes
- Verbesserte Aktualisierungs- und Release-Mechanismen
- Optimierte Infrastruktur und Signatur-Workflows
- Reduzierung operativer Risiken, wo immer möglich
Eine zunächst eigenständige Lösung – bereit für den Einsatz in Unternehmen
UniGetUI wird weiterhin als eigenständiges Produkt bestehen bleiben.
Einzelnutzer, Power-User und IT-Experten, die heute darauf vertrauen, können es weiterhin genauso nutzen wie bisher.
Gleichzeitig sehen wir großes Potenzial, UniGetUI auf Unternehmensumgebungen auszuweiten – ohne dabei die Eigenschaften zu beeinträchtigen, die es so wertvoll machen.
Unternehmensvision
- Bereitstellung von UniGetUI auf allen Endgeräten
- Zentrale Definition zugelassener Packages
- Durchsetzung von Aktualisierungen gemäß den Richtlinien
- Installation oder Aktualisierung von Software ohne Vergabe lokaler Administratorenrechte
- Eliminieren von UAC-Prompts durch zentral verwaltete Berechtigungsrichtlinien
Weitere Informationen zu dieser Ankündigung finden Sie in dieser Pressemitteilung.


Steven Lafortune
