Microsoft SQL Server (MSSQL) ist seit langer Zeit eine gängige Wahl für eine gemeinsame Datenquelle in Devolutions Remote Desktop Manager (RDM). Es ist vertraut, funktioniert zuverlässig und lässt sich einfach implementieren.
Das Problem liegt heute nicht am MSSQL Server selbst. Es liegt vielmehr an der Architektur, die die meisten Teams letztendlich verwenden: Nutzerrechner mit direktem Netzwerkzugriff auf die Datenbank, in der sensible Betriebsdaten gespeichert sind. Dies erhöht das Risiko von Sicherheitslücken, schafft mehr potenzielle Fehlerquellen und verursacht einen fortlaufenden Verwaltungsaufwand.
Devolutions Server vs. Hub Business: eine Checkliste für schnelle Entscheidungen
Die beste Option ist, von direkt gemeinsam genutzten MSSQL-Datenquellen abzurücken und auf eine selbst-gehostete oder Cloud-gehostete Datenquelle umzusteigen. Anstatt dass sich jeder RDM-Client mit der Datenbank verbindet, stellen die Nutzer eine Verbindung zu einer Service-Ebene her, die den Zugriff zentralisiert und die Anzahl der Stellen reduziert, an denen es zu Problemen mit Berechtigungen, der Konnektivität oder der Konfiguration kommen kann.
Das ist der Wandel, der hinter Devolutions Server und Devolutions Hub Business steckt. Devolutions Server bietet eine selbst-gehostete Datenquelle, während Hub Business Ihnen eine Cloud-gehostete zur Verfügung stellt. Beide ersetzen den direkten RDM-Zugriff auf die Datenbank durch ein DVLS- oder Hub-gestütztes sicheres Zugriffsmodell.
Wählen Sie Devolutions Server, wenn die meisten dieser Aussagen zutreffen:
- Sie benötigen aus Gründen der Regelkonformität, aufgrund von Kundenanforderungen oder aufgrund interner Richtlinien ein selbst-gehostetes System.
- Sie möchten die volle Kontrolle über die Infrastruktur, Aktualisierungen und den Speicherort der Daten haben.
- Sie sind mit dem Betrieb einer Serveranwendung in Ihrer Umgebung vertraut.
Wählen Sie Devolutions Hub Business, wenn die meisten dieser Aussagen zutreffen:
- Sie möchten den Aufwand für die eigene Infrastruktur und die laufende Wartung reduzieren.
- Sie wünschen sich eine schnelle Bereitstellung mit wenigen Abhängigkeiten von Datenbank-Hosting und Konnektivität.
- Sie bevorzugen einen Cloud-First-Ansatz für den gemeinsamen Zugriff auf Tresore und Zusammenarbeit.
Wenn Sie unentschlossen sind, nutzen Sie dieses Entscheidungskriterium: Wenn die Wartung von Servern zu den Aufgaben gehört, die Sie reduzieren möchten, ist Hub Business in der Regel die bessere Wahl.
Vereinfachte Migration
Der reibungsloseste Weg, sich von MSSQL mit Direktzugriff zu lösen, ist in der Regel eine schrittweise Umstellung: Richten Sie die neue Datenquelle ein, migrieren Sie die Daten, überprüfen Sie diese mit einer kleinen Gruppe und stellen Sie dann den Rest des Teams auf die neue gemeinsame Datenquelle in RDM um.
Umstellung von MSSQL mit direktem Zugriff auf Devolutions Server
Wenn Sie einen selbst-gehosteten Speicherort wünschen, verwenden Sie den Migrationsassistenten in der Devolutions Server-Konsole, um von MSSQL Server, einschließlich Azure SQL, zu Devolutions Server zu wechseln.
Folgen Sie der Schritt-für-Schritt-Anleitung hier: Tresore von MSSQL Server nach Devolutions Server migrieren
Unser vorgeschlagener Migrationsplan sieht wie folgt aus:
- Stellen Sie Devolutions Server parallel zu Ihrer aktuellen Datenquelle bereit.
- Erstellen Sie eine Sicherheitskopie der Datenbank.
- Führen Sie den Migrationsassistenten aus und überprüfen Sie die migrierten Daten mit einer kleinen Gruppe von Nutzern.
- Führen Sie die Umstellung im gesamten Team durch.
- Sobald alle umgestellt sind, sperren Sie den direkten SQL-Zugriff und nehmen die alte gemeinsame Datenquelle außer Betrieb.
Umstellung von MSSQL mit direktem Zugriff auf Devolutions Hub Business
Wenn Sie einen Cloud-gehosteten Speicherort wünschen, verschieben Sie Ihre Datenbestände von MSSQL in Hub Business, indem Sie sie aus der Datenquelle exportieren und in Hub Business importieren.
Folgen Sie der Schritt-für-Schritt-Anleitung hier: Tresore von MSSQL Server nach Devolutions Hub Business migrieren
In der Praxis sieht die Umsetzung folgendermaßen aus:
- Erstellen Sie Ihr Hub Business und fügen Sie es als Datenquelle in RDM hinzu.
- Erstellen Sie eine Sicherheitskopie der bestehenden Datenbank.
- Exportieren Sie Tresore aus der Datenquelle und importieren Sie sie in Hub Business.
- Erstellen Sie die Berechtigungen während der Migration neu und überprüfen Sie sie.
- Testen Sie die Lösung zunächst mit einer Gruppe von Nutzern, führen Sie sie dann in größerem Umfang ein und nehmen Sie anschließend die MSSQL-Datenquelle außer Betrieb.
Warum dies sowohl die Kontrolle als auch die tägliche Arbeit verbessert
Ganz gleich, ob Sie die Risiken minimieren, die Zuverlässigkeit von Systemen gewährleisten oder einfach nur Zeit sparen möchten, die Vorteile sind dieselben.
Sicherheit und Kontrolle
- Weniger Endpunkte können versuchen, auf das sensible Backend zuzugreifen.
- Der Zugriff wird über die Service-Ebene gesteuert und nicht über einen direkten Datenbankzugriff.
- Sie reduzieren die durch direkte MSSQL-Verbindungen entstehenden Hintertür-Zugriffsmöglichkeiten.
Operative Effizienz
- Weniger Zeitaufwand für die Fehlerbehebung bei MSSQL-Verbindungsproblemen an einzelnen Arbeitsplätzen.
- Einfacheres On- und Offboarding, da der Zugriff über die Plattform verwaltet wird.
- Weniger Sonderfälle bei der Netzwerk- und Berechtigungsverwaltung.
Mehr als nur ein Ersatz für die MSSQL-Freigabe
Bei der Umstellung auf Devolutions Server oder Devolutions Hub Business geht es nicht nur darum, Risiken zu minimieren und die Verwaltung zu vereinfachen. Sie erhalten zudem Zugriff auf Plattformfunktionen, die in einer reinen MSSQL-Installation nicht enthalten sind, darunter Zugriffsgenehmigungen, Single Sign-On (SSO), sichere Nachrichtenübermittlung und Arbeitsabläufe für privilegierten Zugriff. Für Teams, die Devolutions Server wählen, kann das auch serverseitige Synchronisierung, E-Mail-Benachrichtigungen, GeoIP-Einschränkungen, Syslog-Integration und Azure Log Analytics mit einschließen.
Wenn Sie Hilfe bei der Migration zu einer neuen Datenquelle benötigen, steht Ihnen unser Support-Team gern zur Seite!

Marc Beausejour
Steven Lafortune
Adam Listek
Yannick Leblanc